Im Leben macht man sich viele Gedanken, wie man viele Vorgänge einfacher gestalten kann – ob es beim Hausputzt ist oder beim Einkaufen. Wir sind immer am Überlegen, wie wir unser Leben optimieren  und mehr Zeit für uns herausholen können, stimmt`s? Und aus diesen Überlegungen heraus sind schließlich diese Kekse entstanden. Diese süßen Küchenhelfer, der Handmixer, die Schüssel und die Kitchenaid haben mir so tolle Dienste geleistet! Wie du siehst, habe ich das Royal Icing, was ich von dem Online-Backshop @keyk.de bekommen habe, mit dem Handmixer verrührt. Am Ende habe ich auch noch die Kitchenaid benutzt, weil das Royal Icing 7 Minuten geschlagen werden muss und so konnte die Kitchenaid ohne mein Beisein ihre Arbeit tun. Und als alles fertig war, habe ich zur Belohnung (weil ich ja schließlich die super Optimierungsidee überhaupt erfunden habe!!),  meine Küchenhelfer gegessen! Naaaa, ist das was? Kein Spülen mehr, du bist satt und die Küche sieht immer tipp topp aus – WAS will man mehr?!?
Den fertigen Zuckerguss bekommst du hier und die Lebensmittelfarben von Wilton  bekommst du hier, bei @keyk.de!

Schwierigkeit backen: einfach
Schwierigkeit verzieren: brauchst etwas Übung

Dauer Zubereitung: ca. 45 Min.
Dauer Verzierung: einige Stunden

Rezept für: 20 Kekse

Einkaufsliste

230 g Butter (Raumtemperatur)
165 g Puderzucker
1 Ei
2 TL Vanillepaste
475 g Dinkelmehl
½ TL Salz
1 Tütchen Finesse Orangenschalen Aroma von Dr. Oetker
evtl. Mehl für die Arbeitsfläche

Zum Verzieren:
Lebensmittelfarbe von Wilton (bekommst du hier)
Professional Squires kitchen (Royal Icing -bekommst du hier)

Vorbereitung der Kekse

1. Butter cremig rühren, den gesiebten Puderzucker hinzufügen und weiter rühren.

2. Das Ei separat mit 2 TL Vanillepaste verrühren und in die Butter-Zucker-Mischung geben.

3. Das Mehl sieben und mit dem Salz und den Orangenschalen-Aroma vermischen. Nach und nach zu der Butter-Zucker-Mischung geben und mit der Küchenmaschine kneten.

4. Den Teig in Folie wickeln und in den Kühlschrank für 1/2 Stunde ruhen lassen – oder wie in „Kleiner Tipp“ verfahren.

  • Kleiner Tipp: Ich teile den Teig in zwei Teile und wickel es in Frischhaltefolie. So habe ich die Möglichkeit, nur eine Hälfte des Teiges zu verarbeiten, ohne dass der ganze Teig mit der Zeit zu weich wird. Oder am besten schon ausgerollt auf einer Backmatte für mindestens einer Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Danach kannst du gleich mit dem Ausstechen der Kekse anfangen, ohne erst ausrollen zu müssen – ist mühsamer, wenn der Teig gerade aus dem Kühlschrank kommt.

Backen der Kekse

Nun den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ca. 5 mm ausrollen (oder auf eine Backmatte, da bemötigst du kein Mehl). Wer die Kekse alle gleich dick haben  und perfekte Ergebnisse erzielen möchte, kann sich Teigstäbe zu Hilfe holen. Die Stäbe werden seitlich rechts und links vom ausgerollten Teig gelegt. Somit hat der Ausrollstab einen Abstandhalter und die Kekse haben alle die gleiche Höhe.

Jetzt kannst du deine Kekse ausstechen und auf das Backpapier legen. Die Keksausstecher am besten in Mehl eintunken, damit sie am Teig nicht kleben bleiben und die Ränder der Kekse schön und eben aussehen. Es gibt nämlich nichts Ärgerlicheres, als kaputte Plätzchen zu erhalten, weil sie zu sehr an den Keksausstechern hängen bleiben!

Die Plätzchen ca. 7 Minuten backen. Sobald sie an den Rändern braun werden, können sie aus dem Backofen genommen werden.

Vor dem Verzieren

Die Kekse auf ein Kuchengitter abkühlen lassen, vorsichtig in die Hand nehmen, da sie noch sehr zerbrechlich sind. Danach legst du sie auf ein Küchenpapier, damit das Fett eingezogen wird und nicht die spätere Glasur oder  das Fondant  unschön verfärbt. Am besten erst am nächsten Tag mit dem Verzieren beginnen.

Das Verzieren

Wie du siehst, habe ich mit einem Bleistift (keine Angst, die Bleistifte enthalten keinen Blei!), mir die groben Konturen vorgezeichnet. So hast du einen Anhaltspunkt, wie du später den Zuckerguss anbringen kannst, sodass die Proportionen von deinem Bild erhalten bleiben.

Um dieses Türkis zu bekommen habe ich die blaue und die grüne Lebensmittelfarbe miteinander vermischt, und zwar in einem Verhältnis von 3:1, also 3 Teile blau, 1 Teil grün. Ich werde nicht müde, es immer wieder zu wiederholen: fang mit wenig Lebensmittelfarbe an, denn ruckzuck hast du ein dunklereres Farbergebnis, als du wolltest.

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