Maraconsrezepte gibt es viele, sei es im Netz oder in Form von Büchern. Ich habe ein paar schon ausprobiert, mit dem einen Rezept klappte es fast %ig, mit anderen Rezepten klappte es gar nicht. Ich habe langsam das Gefühl, ein Macaron-Rezept muss zum jeweiligen Backtyp (oder Backofen) passen. Es ist anscheinend so ähnlich wie in der Mode und beim Schuhkauf: Es muss einfach passen :-)). Warum das so ist, zumindest bei mir, kann ich gar nicht genau sagen und ich will es auch gar nicht mehr wissen. Ich bin einfach jetzt nur noch glücklich, dass ich 2 Rezepte habe, mit denen ich zurecht komme. Das reicht mir völlig.  Aus diesem Grund findest du zwei verschiedene Macarons-Rezepte bei mir im Blog, such dir eins aus, beide funktionieren gut! Der Unterschied beider Rezepte sind die Mengenangaben und die Temperaturangaben. Für dieses Rezept backe ich mit Umluft bei 125° C 25 Minuten, bei dem anderen Rezept geht es schneller, aber gleichzeitig musst du sehr aufpassen, dass die Macarons nicht zu dunkel werden. Egal welches Rezept du nimmst, ich wünsche dir gutes Gelingen!

KeksSelige Grüße und eine liebe Umarmung!

Alexandra

Schwierigkeit: aufwändig

Dauer Zubereitung: ca. 60 Min. + backen + Ganache vorbereiten ca.2 Stunden

Rezept für: 36 Schalen

Einkaufsliste

36 g gemahlene Mandeln
66 g Puderzucker
30 g Eiweiß (ca. 1 Ei der Größe M)
10 g Zucker
1 Prise Salz

Ganache (30 – 40 Portionen)
160 g weiße Schokolade
110 g Mascarpone
60 ml Champagner
2 Plättchen Gelatine

Vorbereitung der Macarons

  • Gemahlene Mandeln und Puderzucker mischen und im Mixer ganz fein mixen. Dieses Gemisch wiederum durch ein feinporiges Sieb sieben. Somit erhälst du ein sehr feines Pulver, wie ganz feines Mehl.
  • Das Eiweiß mit Salz steif schlagen. Wenn es fast steif ist, den Zucker langsam einrieseln lassen und so lange weiter schlagen, bis ein Messerschnitt im Eischnell erkennbar ist.
  • Die Mandel-Puderzucker-Mischung vorsichtig auf 3 Teile unter den Eischnee heben. Der Teig sollte eine etwas festere Konsistenz haben, die schwer vom Löffel läuft.
  • Die Macaronmasse in einen Spritzbeutel füllen. Du kannst eine Tülle mit einer runden Öffnung benutzen oder zu schneidest die Spitze von der Spritztüte ab.
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  • Die Maraconmasse spritzt du nun auf ein mit Backpapier belegtes Blech, die Kreise sollten ein Durchmesser von  2 bis 3 cm haben. Wenn der Teig nicht verläuft, ist es perfekt! Zum Schluss klopfst du ein paar Mal von unten gegen das Blech, um die Luft aus den Macarons zu entfernen. Sollten einige Bläschen an der Oberfläche auflauchen, piekse sie einfach auf.
  • Jetzt lässt du die Macarons 40 Minuten ruhen, damit sich das Häutchen auf der Oberfläche bilden kann.
  • In der Zeit kannst du die Ganache vorbereiten.
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  • Kleiner Tipp: Genau auf die Mengenangaben achten und nur gemahlenen Mandeln kaufen, die blanchiert sind, wenn du helle Macarons haben möchtest. Bin mit den dunklen reingefallen, als ich weiße Macarons backen wollte – sie wurden hellbraun-beige. Auch fand ich die gemahlenen Mandeln von Edeka sehr schwer durch den Sieb zu bekommen, war wirklich harte Arbeit! Dagegen gingen die von „gut und günstig“ wirklich besser. Werde weiter probieren, welche Mandeln am besten zu handhaben sind.

Backen der Macarons

  • Den Backofen auf 125° C Umluft vorheizen. Macarons ca. 25 Minuten backen. Nach ca. 5 Minuten bilden sich die Füßchen. Ich habe für meine Macarons eher mehr als 25 Minuten gebraucht, bis sie gebacken waren.
  • Nach dem Backen warte einige Minuten, bis du sie vom Papier löst. Nach dem Abkühlen kannst du sie sofort mit der Ganache füllen oder du hebst die Schalen bis zur weiteren Verwendung in einer geschlossenen Dose im Kühlschrank auf.
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Füllen der Ganache

  • Jetzt die Ganache in einen Spritzbeutel mit einer Sterntülle, einer runden Tülle füllen oder einfach nur die Spitze des Beutels schneiden, die zwei gut zueinander passende Schalen suchen, Ganache auf eine Schale geben und die zweite Schale mit einem kleinen Dreh darauf setzen.
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Verzieren der Macarons

  • Für die Verzierung habe ich habe 24-karätiges Essgold von IPACEI essbares Gold bekommen. Damit musst du wirklich vorsichtig arbeiten, da diese Goldblätter so hauchfein sind, dass sie dir schon durch die Atemluft durch die Gegend fliegen!
  • Nimm mit der Messerspitze etwas vom Goldblatt auf und lege es vorsichtig auf die Macarons. Du brauchst kein Klebemittel, einfach nur vorsichtig mit dem Finger andrücken, dann haftet es von allein.
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Ganache

mit Champagner

Diese Ganache ist etwas ganz Besonderes und sehr fein im Geschmack. Nicht nur Champagner-Liebhaber sind in diese Ganache verliebt!

Zubereitung:

  • Die Gelatine wie in der Gebrauchsanweisung geschrieben verarbeiten
  • Kuvertüre in kleine Stücke hacken und über ein Wasserbad erwärmen
  • Mascarpone in einem separaten Topf erwärmen und zu der aufgelösten Schokolade geben und miteinander verühren
  • Die Gelatine und den Champagner hinzu geben und alles miteinander gut verrühren
  • Die Ganache im Kühlschrank ca. 3 Stunden auskühlen lassen. Wenn sie etwas fester ist, in eine Spritztüte füllen und auf die Macaronschalen geben
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Wusstest du schon…

dass die Herkunft der Macarons bereits bis ins Mittelalter zurückreicht? Der Name entstammt aus dem italienischen Wort (maccare), was so viel wie „zerdrücken“ heißt. Das venezianische Wort „macarone“ oder „maccherone“ bedeutet feiner Teig.

Jedoch sollte man Macarons nicht mit den deutschen Makronen verwechseln. Es sind zwei verschiedene Gebäckarten, auch wenn beide aus Eischnee und Mandelmehl hergestellt werden, jedoch ist der Mandelanteil bei den Macarons niedriger, sodass Macarons luftiger und zarter sind. Außerdem schmecken Makronen mandeliger als Macarons.

Und was ganz Wichtiges:

Macarons sollten schnell gegessen werden (2 bis 4 Tage,) denn sonst werden sie hart. Kein Problem, oder??

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