Für viele gehören Kekse zur Weihnachtszeit wie der Tannenbaum oder der Adventskalender. Ohne Kekse würde die Adventszeit nur halb so schön sein. Mich begleiten Kekse jedoch nicht nur zur Adventszeit, sondern das ganze Jahr! In der Weihnachtszeit kommen die typischen Gewürze zum Einsatz, wie z. B. Zimt, Nelken, Muskat etc. und ansonsten backe ich Kekse mit Vanille, Orangen, Zitronen, Kakao und sonstige Gewürze und Aromen, die nicht unbedingt an Weihnachten erinnern. Aber für mich gehören Kekse das ganze Jahr auf den Tisch. Das ist wie ein Gesetz, oder wie ein Gebot :-)).

Wenn die Gelüste auf was Süßes dich urplötzlich überfallen (und die kommen unerwartet, die schlagen von einer Sekunde auf die andere zu, glaub mir, ich kann ein Lied davon singen!), dann ist es beruhigend zu wissen, dass du dir einfach einen Keks ohne schlechtes Gewissen gönnen kannst, weil die Kalorien sich in Grenzen halten… ok., es kommt auf die Größe des Kekses an, aber im Normalfall sind die Kekse kleiner als ein Stück Kuchen und seien wir mal ehrlich: Beim Kuchen überlegen wir eine Millisekunde oder auch etwas länger, ob wir es uns gönnen können und gehen im Geiste erstmal alles durch, was wir tagsüber schon gegessen haben und was wir noch abends kochen, bzw. noch essen werden.

Und wir sind ja geübt, denn selbst, wenn wir in der Schule in Mathe nicht so große Leuchten waren – in Kalorien zählen sind wir wahre Meister! Da sind wir schneller als ein Taschenrechner. Diese Rechnung, das  „soll ich/soll ich nicht“ geht so rasant im Kopf vonstatten,  wenn wir uns die entscheidende Frage stellen: „Kuchen ja oder nein“. Beim Keks ist unser Gehirn viel entspannter. Kleiner Keks – kleine Kalorien. Also kein Problem! Hier schaltet das Gehirn auf GENIESSEN! Und so soll es sein! Genießen, sich darüber freuen und fertig! Kein schlechtes Gewissen! Sich wohl fühlen und gut gehen lassen, so soll es sein! Und nicht nur bei Keksen und Kuchen, sondern so soll unser Leben sein!!

Deine Alexandra

Schwierigkeit: einfach

Dauer Zubereitung: ca. 45 Min.

Rezept für: ca. 30 Engelsaugen
70 kcal * 4 g Fett

Einkaufsliste

250 g Butter
1 Eigelb
100 g Zucker
125 g Mandeln
Saft und Schale von einer Bio-Orange
1 Vanilleschote
500 g Dinkelmehl
1 TL Weinsteinbackpulver
Marmelade deiner Wahl

Vorbereitung der Engelsaugen

1. Weiche Butter mit dem Eigelb und dem Zucker schaumig rühren. Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten. Die Mandeln so lange rösten, bis sie anfangen, gut zu riechen, immer rühren, damit sie nicht anbrennen. Wenn sie fertig geröstet sind, den Saft und die Schale der Orange zugeben und das Mark der Vanilleschote unterrühren.

2. Das Dinkelmehl mit dem Backpulver mischen und mit der Butter-Mandel-Creme vermengen und kurz miteinander verkneten, dann eine halbe Stunde ruhen lassen.

3. Den Teig in gleiche Stücke teilen, kleine Kugeln formen und mit dem Stiel eines Kochlöffels eine Mulde stechen.

3. Den Teig in gleiche Stücke teilen, kleine Kugeln formen und mit dem Stiel eines Kochlöffels eine Mulde stechen.

Backen der Engelsaugen

4. Bei 180° C Umluft ca. 15 Minuten backen und sofort in Puderzucker wälzen.

5. Marmelade kurz erwärmen, durch einen Sieb streichen und mit einem Mokka-Löffelchen in die Mulde füllen und trocknen lassen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

eins × 1 =

*