Geht`s euch beim Thema Hallooween auch so wie mir? Vor zehn Jahren wusste ich nicht so recht, was ich damit anfangen sollte und heute gehört es  ganz einfach dazu.  Obwohl ich einige Verkleidungen echt gruselig finde und ich diese gebackenen, abgehackten Finger mit Fingernägeln aus Mandeln  (weißt du, welche ich meine?!?) nie essen würde, weil sie so ekelhaft und echt aussehen, finde Hallooween gut! Dieses schaurig-gruseliges Fest gefällt mir! Auch wenn viele sagen, dass es total überflüssig wäre, dass der 31.Oktober ein Reformationstag sei (was ja auch stimmt) und nichts mit Gruseln zu tun hat – ich mag es. Ich mag es auch, wenn verkleidete kleine Kinder vor der Tür stehen und mich mit „Süß oder Saures“ begrüßen und  sie mir  ihre Taschen  demonstrativ unter die Nase halten…. ja, ich mag es…

Schwierigkeit backen: einfach
Schwierigkeit verzieren: aufwändig

Dauer Zubereitung: ca. 45 Minuten
Dauer Verzierung: individuell, einige Stunden

Rezept für: 20 Kekse

Einkaufsliste

230 g Butter (Raumtemperatur)
165 g Puderzucker
1 Ei
2 TL Vanillepaste
475 g Mehl
1/2 TL Salz
etwas Mehl

Zum Verzieren
Icing
Lebensmittelfarben (schwarz/beige/gold)
schwarze Schleife

Vorbereitung der Kekse

1. Butter cremig rühren, den gesiebten Puderzucker hinzufügen und weiter rühren.

2. Das Ei separat mit 2 TL Vanillepaste verrühren und in die Butter-Zucker-Mischung geben.

3. Das Mehl sieben und mit dem Salz vermischen. Nach und nach zu der Butter-Zucker-Mischung geben und mit der Küchenmaschine kneten.

4. Den Teig in Folie wickeln und in den Kühlschrank für 1/2 Stunde ruhen lassen – oder wie in „Kleiner Tipp“ verfahren.

  • Kleiner Tipp:  Ich teile den Teig in zwei Teile und wickel es in Fischhaltefolie. So habe ich die Möglichkeit, nur eine Hälfte des Teiges zu verarbeiten, ohne dass der ganze Teig mit der Zeit zu weich wird – oder am besten schon auf einer Backmatte ausgerollt im Kühlschrank für ca. 30 Minuten ruhen lassen, das erspart dir das spätere Ausrollen und du kannst somit gleich mit dem Ausstechen der Kekse beginnen!

In der Zwischenzeit kannst du schon dein Royal Icing vorbereiten und für den nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahren.

Backen der Kekse

1. Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

2. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ca. 5 mm ausrollen.

3. Die Plätzchen ausstechen und auf das Backpapier legen. Die Keksausstecher am besten in Mehl eintunken, damit sie am Teig nicht kleben bleiben und die Ränder der Kekse schön und eben aussehen. Es gibt nämlich nichts Ärgerlicheres, als kaputte Plätzchen zu erhalten, weil sie zu sehr an den Keksausstechern hängen bleiben!

4. Die Kekse ca. 7 Minuten backen. Sobald sie an den Rändern braun werden, können sie aus dem Backofen geholt werden.

  • Kleiner Tipp:   Wenn du die Kekse alle gleich dick haben und perfekte Ergebnisse erzielen möchtest, kannst du Teigstäbe zur Hilfe holen. Die Stäbe werden seitlich rechts und links vom ausgerollten Teig gelegt. Somit hat der Ausrollstab einen Abstandshalter und die Kekse haben alle die gleiche Höhe.

Vor dem Verzieren

Die Kekse auf ein Kuchengitter abkühlen lassen, aber vorsichtig heben, da sie noch sehr zerbrechlich sind. Danach auf Küchenpapier legen, damit das Fett eingezogen wird und sich die spätere Glasur oder  das Fondant nicht unschön verfärbt. Ich warte einige Stunden oder auch einen Tag, bis ich mit dem Verzieren anfange.

Das Verzieren

Um die Konturen auf deinem Cookie zu zeichnen, kannst du sowohl Lebensmittelfarbstifte nehmen als auch einen Bleistift. Keine Angst, Bleistifte enthalten keinen Blei, wie der Name wohl vermuten lässt,  sondern Graphit, was völlig ungiftig ist.

 

Möchtest du einzelne Abschnitte mit Icing plastisch hervorheben, dann bearbeite erst einen Teil, lasse es trocknen und fülle dann den nächsten Abschnitt. So vermeidest du, dass das Icing ineinander läuft.

 

Mit Puder und etwas Alkohol kannst du deinen Keks schattieren. Nimm mit einem Pinsel etwas von dem Puder-Alkohol-Gemisch,  streife überschüssige Farbe ab und trage es an den Rändern der Kürbisse auf. Selbstverständlich kannst du auch nur das Puder nehmen, um zu schattieren. Hier musst du aber darauf achten, dass das Royal Icing nicht ganz durchgetrocknet ist, denn dann haftet das Puder nicht mehr ganz so gut.

Spinnen…Spinnen…

Die Vorlagen für die Spinnen-Kekse habe ich bei Dulcia Bakery gefunden. Die Vorlagen kannst du dir bei ihr herunterladen und dann verfährst du wie folgt: Lege Wax-Papier auf die Vorlage und befestige es mit Büroklammern, damit das Wax-Papier nicht verrutscht. Ich habe das Wax-Papier zusätzlich mit etwas Butter bestrichen, damit ich später die Spinne leichter vom Papier lösen kann.
Nun zeichnest du erst die Beine der Spinne nach (nicht vollständig, das letzte Stück wird ausgespart) und den Kopf. Warte ca. 15 Minuten, bis das Icing vom Spinnenkopf etwas angetrocknet ist, um mit dem Körper fortzufahren. Diese Vorgehensweise ist notwendig, damit das Icing nicht ineinander läuft. Wenn alles über Nacht getrocknet ist, die Spinne bemalen (Puderfarbe mit Alkohol mischen oder mit Airbrush Lebensmittelfarbe). Sobald die Farbe getrocknet ist, die Spinne vorsichtig vom Wax-Papier lösen, auf den Keks platzieren und mit Icing die fehlenden Spinnenbeine auftragen. Wenn das Icing getrocknet ist, bemalen.

Fertige Spinne!

Hier kannst du die fertigen Spinnen sehen… ob du die essen magst?!?

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