Bei mir ist es so, dass Weihnachten jedes Jahr viel zu schnell da ist… kaum denke ich, dass ich noch tooootal viel Zeit habe, um Plätzchen zu backen und Geschenke zu besorgen, wird es mir immer heiß und kalt, wenn ich mir den Kalender anschaue und mit Entsetze feststelle, dass ich mich wohl sehr verrechnet habe… und nehme mir vor – wie jedes Jahr – es im nächsten Jahr besser zu machen und mein Zeitmanagement besser im Griff zu haben… wir werden sehen…

Auf jeden Fall habe ich dieses Jahr unter anderem ganz traditionell Kekse in rot und grün gebacken, für Weihnachten finde ich diese Farben sehr schön und sie erinnern mich an meine früheren  Weihnachten, als meine Mama noch für uns Kinder die Kekse backte und die Deko grün und rot war… das sind die schöne Erinnerungen, die Weihnachten auch so besonders machen und uns mit der Familie eins werden lassen, diese besondere Athmosphäre erschafft und wir uns auch glücklich und geborgen fühlen können!!

Schwierigkeit backen: einfach
Schwierigkeit verzieren: mit Geduld machbar

Dauer Zubereitung:  ca. 45 Minuten
Dauer Verzierung: individuell, einige Stunden

Rezept für: 20 Kekse

Einkaufsliste

230 g Butter (Raumtemperatur)
165 g Puderzucker
1 Ei
2 TL Vanillepaste
475 g Dinkelmehl
1/2 TL Salz
etwas Mehl

Zum Verzieren
Icing
Lebensmittelfarbe (grün und rot)
weiße Lebensmittelfarbe (Americolor)
Feine Speisestärke

Sonstiges
Keksausstecher (z. B. Tannenbaum, Weihnachtskugeln)
Messer
Zahnstocher

Vorbereitung der Kekse

1. Butter cremig rühren, den gesiebten Puderzucker hinzufügen und weiter rühren.

2. Das Ei separat mit 2 TL Vanillepaste verrühren und in die Butter-Zucker-Mischung geben.

3. Das Mehl sieben und mit dem Salz vermischen. Nach und nach zu der Butter-Zucker-Mischung geben und mit der Küchenmaschine kneten.

4. Den Teig in drei Teile teilen: 1 x mit grüner Lebensmittelfarbe färben, 1 x mit roter Lebensmittelfarbe färben, 1 x den Teig so belassen.

5. Den Teig in Folie wickeln und in den Kühlschrank für 1/2 Stunde ruhen lassen – oder wie in „Kleiner Tipp“ verfahren.

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5. Den Teig in Folie wickeln und in den Kühlschrank für 1/2 Stunde ruhen lassen – oder wie in „Kleiner Tipp“ verfahren.

  • Kleiner Tipp:   Den Teig schon auf einer Backmatte ausgerollt im Kühlschrank für ca. 30 Minuten ruhen lassen, das erspart dir das spätere Ausrollen und du kannst somit gleich mit dem Ausstechen der Kekse beginnen!

Backen der Kekse

1. Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

2. Den Teig auf einer Backmatte 5 mm ausrollen.

3. Als erstes stichst du Kreise aus dem grünen und dem roten Teig aus, dann aus dem ungefärbten Teig. Die Keksausstecher am besten in Mehl eintunken, damit sie am Teig nicht kleben bleiben und die Ränder der Kekse schön und eben aussehen. Es gibt nämlich nichts Ärgerlicheres, als kaputte Plätzchen zu erhalten, weil sie zu sehr an den Keksausstechern hängen bleiben!
In dem Kreis stichst du wieder ein Motiv deiner Wahl aus und hebe es behutsam aus dem Kreis heraus.

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Den Kreis mit dem ungefärbten Teig und ausgestochenem Motiv auf einen roten oder grünen ausgestochenen Kreis legen. So fährst du weiter fort, bis alle Ober- und Unterteile verbraucht sind.

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Die Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

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4. Die Kekse ca. 7 Minuten backen. Sobald sie anfangen, an  den Rändern braun zu werden, können sie aus dem Backofen geholt werden.

  • Kleiner Tipp:   Wie schafft man es eigentlich, dass der Teig seine schöne intensive Farbe behält? Kennst du das, die Kekse wandern in den Ofen und nach dem backen sieht die Farbe nicht mehr so schön aus, die Farbe ist viel blasser als vor dem backen geworden. Dabei sah es doch vorher sooo schön aus! Ich verrate dir, wie du die Farbintensität behalten kannst: Du backst „doppelt“, das heißt, du backst deine Kekse wie gewohnt, jedoch nicht bis zum Ende! Nehmen wir mal an, deine Kekse brauchen 7 Minuten, dann schaltest du bei 5 Minuten den Ofen aus, lässt die Kekse jedoch nocheinige Minuten in den ausgeschalteten Ofen.  Die Kekse backen noch mit dem Rest der Wärme weiter, pass jedoch auf, dass sie nicht zu braun werden. Ich hole sie dann heraus, wenn ich merke, dass die Spitzen ganz leicht braun werden.

Vor dem Verzieren

Das Blech aus dem Ofen holen und das Backpapier vorsichtig auf die Arbeitsfläche ziehen. Wenn die Schalen abgekühlt sind (ca. 5 Minuten), kannst du sie vorsichtig vom Backpapier trennen.

Lass die Kekse auf ein Küchenpapier ruhen, damit das Fett in das Papier eingezogen wird und drehe sie ab und an. Auch vergiss nicht, das Küchenpapier zu wechseln, damit das Fett weiter aus der Cookie in das Papier hinein kann. Das ist wichtig, damit sich deine spätere Glasur nicht verfärbt – ich spreche hier aus leidvoller Erfahrung!

Das Verzieren

Viele der Kekse habe ich mit der Krakeliertechnik verziert und einen Holz-Look verpasst. Ich finde die Krakeliertechnik total schön, weil der Keks einen rustikalen Touch bekommt und jeder fragt sich, wie man das hinbekommt. Ich habe mir das auch früher lange überlegt, wie das geht. Habe das Internet tagelang durchsucht, bis ich fündig wurde. Im Beitrag „Krakeliertechnik“ findet du die genaue Anleitung, wie du es hinbekommt. Und wenn du dann mit dem Messer senkrechte Striche einritzt und du die Spitze des Messers vorsichtig in die Krakeliermasse eindrückst, erhälst du eine schöne Oberfläche, die an Holz erinnert.

Zu der Krakeliertechnik geht`s hier lang:

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